Neuere Rechtsprechung zum steuerlichen Einlagekonto

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8 DIN A4 Seiten

Prof. Dr. Hans Ott

Neuere Rechtsprechung zum steuerlichen Einlagekonto

Steuerliche Hürden bei der Rückgewähr früherer Einlagen der Gesellschafter

Fragen rund um das steuerliche Einlagekonto sowie zur Rückgewähr von Einlagen sind immer wieder Gegenstand der Finanzrechtsprechung und machen deutlich, dass sich hieraus oftmals Steuer- und Haftungsfallen für die GmbH und deren Gesellschafter ergeben können. Die jüngere Rechtsprechung zur Korrektur „vergessener“ Einlagen, zur überhöht bescheinigten Einlagenrückgewähr, zur Bewertung einer verdeckten Einlage von GmbH-Anteilen in ein Betriebsvermögen sowie zur Gewährung des Freibetrags nach § 17 Abs. 3 Einkommensteuergesetz bei einer Einlagenrückgewähr wird zum Anlass genommen, die damit einhergehenden praktischen Probleme aufzuzeigen.

Überblick:

1. Zu- und Abgänge zum steuerlichen Einlagekonto
2. Verfahrensrechtliche Korrekturmöglichkeiten bei versehentlicher Nichterfassung von Einlagen
• BFH-Urteil vom 22.10.2024 zur offenbaren Unrichtigkeit nach § 129 Abgabenordnung
• Korrektur als neue Tatsache oder durch Drittanfechtung
3. Fehlerhafte Bescheinigung einer Einlagenrück gewähr gemäß § 27 Abs. 5 Körperschaftsteuergesetz
• Zu niedrig bescheinigte Einlagenrückgewähr
• Nicht erteilte Bescheinigung
• Überhöht bescheinigte Einlagenrückgewähr
4. Bewertung der Einlage einer GmbH-Beteiligung nach erfolgter Einlagenrückgewähr
5. Einlagenrückgewähr und Freibetrag nach § 17 Abs. 3 Einkommensteuergesetz
6. Zusammenfassung