Pflichtverletzungen von Arbeitnehmern im Homeoffice

Pflichtverletzungen von Arbeitnehmern im Homeoffice

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Claudia Knuth

Pflichtverletzungen von Arbeitnehmern im Homeoffice 

Missbrauch von Freiheiten im Homeoffice

Spätestens seit der Corona-Pandemie ist das Homeoffice oder die Mobilarbeit nicht mehr wegzudenken und sowohl für Personalabteilungen als auch für Geschäftsführer ein wichtiges Instrument zur Mitarbeitergewinnung und -bindung. Laut einer Umfrage des ifo-Instituts arbeiteten im Februar 2024 mehr als 24% der Beschäftigten zumindest teilweise von zu Hause; im Dienstleistungssektor lag der Anteil mit etwas mehr als 34% noch einmal deutlich darüber. Mit der Zahl der Arbeitnehmer im Homeoffice nimmt jedoch auch die Zahl der Störfälle zu. Nach einer Studie des National Bureau of Economic Research aus dem Jahr 2023 arbeiten Arbeitnehmer im Homeoffice rund 18% weniger produktiv als im Büro. Darunter auch (wenige) Arbeitnehmer, die den Vertrauensvorschuss von Arbeitgebern ausnutzen und bewusst schlechter, langsamer oder – in Extremfällen – auch gar nicht mehr arbeiten. Sicherlich begünstigen bestimmte Faktoren des Homeoffices, dass Arbeitnehmer Pflichtverletzungen bis hin zum Arbeitszeitbetrug begehen. Der Beitrag erläutert, welche das sind und wie Arbeitgeber dem vorbeugen und effektiv begegnen können.

Überblick:

1. Nicht- oder Schlechtleistungen im Homeoffice
2. Besonders heikel: Arbeitszeitbetrug im Homeoffice
 • Erscheinungsformen des Arbeitszeitbetrugs
 • Begünstigende Faktoren im Homeoffice
 • Arbeitszeitbetrug ist kein Kavaliersdelikt
 3. Präventive Maßnahmen
 • Eindeutige Vorgaben zur Arbeitszeit
 • Verbot der Privatnutzung betrieblicher Kommunikationsmittel
 4. Was tun bei Verdachtsfällen?
 • Konkrete Zielvorgaben
 • Homeoffice einschränken oder beenden
 • Überwachungsmaßnahmen
 • Kündigungsmöglichkeiten
 5. Checkliste