Die fristlose Kündigung des Geschäftsführerdienstvertrags

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7 DIN A4 Seiten

Dr. Hagen Prühs

Die fristlose Kündigung des Geschäftsführerdienstvertrags

Wichtige Gründe, Organverantwortung und aktuelle Rechtsprechung zur Zwei-Wochen-Frist

Die fristlose Kündigung eines Geschäftsführerdienstvertrags beendet regelmäßig ein auf Jahre angelegtes Vertragsverhältnis mit sofortiger Wirkung. Sie ist deshalb rechtlich wie wirtschaftlich von erheblicher Tragweite. Die aktuelle Rechtsprechung des BGH präzisiert die Anforderungen an das Vorliegen eines wichtigen Grundes, an die Einhaltung der Zwei-Wochen-Frist und an die interne Willensbildung der Gesellschafter. Für die Praxis bedeutet dies: Materielle Pflichtverstöße und formale Fehler stehen gleichberechtigt im Fokus.

Überblick:

1. Maßstab des § 626 BGB bei Geschäftsführern
2. Pflichtverletzung und Organstellung – der verschärfte Prüfungsmaßstab
3. Vermögensdelikte und private Vorteilsnahme
4. Abmahnungsvoraussetzungen und Entbehrlichkeit
5. Zwei-Wochen-Frist gemäß § 626 Abs. 2 BGB
6. Kenntnis der Gesellschafterversammlung
7. Verdachtskündigung und Anhörung
8. Compliance-Verstöße und Organisationspflichten
9. Darlegungs- und Beweislast im Prozess
10. Abberufung und Kündigung – Trennung von Organstellung und Dienstvertrag
11. Musterformulierungen und Checkliste
12. Fazit