Disquotale Einlagen der Gesellschafter und disquotale Gewinnausschüttungen als Instrumente der Steuergestaltung

Disquotale Einlagen der Gesellschafter und disquotale Gewinnausschüttungen als Instrumente der Steuergestaltung

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Prof. Dr. Hans Ott

Disquotale Einlagen der Gesellschafter und disquotale Gewinnausschüttungen als Instrumente der Steuergestaltung

Zur Zulässigkeit von der Beteiligungsquote abweichender Einlagen und Ausschüttungen aus Sicht der Rechtsprechung und der Finanzverwaltung

Für disquotale Einlagen und disquotale (inkongruente) Gewinnausschüttungen, die grundsätzlich auch von der Finanzverwaltung und der Finanzrechtsprechung akzeptiert werden, besteht in der Praxis ein besonderes Bedürfnis. Das zeigt sich auch darin, dass solche quotenabweichenden Einlagen und Gewinnausschüttungen immer wieder als Instrumente der Steuergestaltung diskutiert werden. Der Beitrag beschäftigt sich mit diesen Instrumenten und stellt zum einen die Einsatzbereiche und die Voraussetzungen für deren steuerliche Anerkennung sowie die hiermit ggf. verbundenen steuerlichen Gefahren dar.

Überblick:

1. Disquotale Einzahlung in die Kapitalrücklage
• Gesellschaftsrechtliche Voraussetzungen
• Schenkungsteuerliche Folgen
• Ertragsteuerliche Folgen
• Rückzahlungen aus der personengebundenen Rücklage
2. Disquotale (inkongruente) Gewinnausschüttungen
• BMF-Schreiben vom 4.9.2024
• Behandlung bei der Aktiengesellschaft
• Fallgruppen inkongruenter Gewinnausschüttungen bei der GmbH
• Zum Vorliegen eines Gestaltungsmissbrauchs
3. Schenkungsteuerliche Behandlung
4. Einsatzmöglichkeiten für inkongruente Gewinnausschüttungen
• Gespaltene Gewinnverwendung
• Inkongruente Gewinnausschüttung

5. Zusammenfassung